Präambel

Junge Menschen, die die THS verlassen, sollen in der Lage sein, ihr Leben im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Bereich überlegt zu gestalten und dafür
Verantwortung zu übernehmen. Wir, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, sehen unsere Aufgabe darin, dafür Sorge zu tragen, dass die SuS während ihrer Schulzeit grundlegende Qualifikationen erwerben, die es ihnen ermöglichen, ihr Leben zwischen persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verpflichtung ausgewogen und
erfüllend zu gestalten. Gemeinsam formulierte Leitziele sollen die Arbeit in und an unserer Schule begleiten und für das Miteinander von Schüler-, Eltern- und Lehrerseite
richtungsweisend sein:

(1) Humanistische, d.h. von der Würde des Menschen geprägte und soziale Werte sowie das Engagement für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen stehen
im Mittelpunkt der Vermittlung an der Theodor-Heuss-Schule.

(2) Als Gymnasium stehen wir für die Vermittlung gymnasialer Bildung sowie die Erlangung der Studierfähigkeit am Ende der Schullaufbahn.

(3) Verantwortung für sich selbst und für andere Mitmenschen zu übernehmen, ist ein zentrales Anliegen, das die Schülerinnen und Schüler an der THS erlernen.

(4) Ein respektvoller Umgang ist die Grundlage für das tägliche Miteinander aller am Schulleben beteiligter Menschen.

Das Schulprogramm der THS gibt hinsichtlich dieser Leitziele einen Überblick, und zwar anhand folgender Fragen:

Wo stehen wir?

Was wollen wir an unserer Schule erreichen?

Somit bildet das Schulprogramm einmal den Stand unserer schulischen Arbeit ab. Es ist darüber hinaus der zentrale Ort, an dem Ideen und Vorhaben gesammelt und sichtbar gemacht werden. Das macht es zur allgemeinen Grundlage als auch ganz praktisch zum Planungswerkzeug für die Schulentwicklung an der Theodor-Heuss-Schule.
Für den Umgang mit dem Schulprogramm in der alltäglichen Praxis ergeben sich folgende Konsequenzen:
Das Programm dient der Orientierung nach innen und nach außen: Es entfaltet eine normative Präsenz als Richtschnur unseres Handelns. Veränderungsprozesse an der Schule stehen in Einklang mit dem Schulprogramm. Zugleich bietet es eine Abbildung der konkreten schulischen Arbeit für Außenstehende. Es gelten die Prinzipien der Zugänglichkeit und Veränderbarkeit, um das Schulprogramm als Grundlage und Werkzeug der Schulentwicklung zu nutzen: alle an Schule Beteiligten (Schüler, Lehrer, Schulleitung, Eltern) sollen an der fortlaufenden Gestaltung des Programms mitwirken. Daraus erwächst seine regelhafte Aktualisierung: Die Gremien der Schulgemeinschaft fungieren als Impulsgeber für Entwicklung und Veränderung. Die so gesammelten Ideen bilden die Grundlage der Auswahl von Vorhaben in Form von Projekten für das jeweilige Schuljahr. Ihre Umsetzung wird schließlich im Programm entsprechend abgebildet.

Die graphische Darstellung unserer Leitziele: